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Fibromyalgie steht für Fasermuskelschmerz. Die Erkrankung, auch als Weichteilrheumatismus und Fibrositis bekannt, wurde erst im Jahr 1990 als eigenes Krankheitsbild beschrieben und anerkannt. Es handelt sich dabei um eine schwere, nicht-entzündliche chronische Erkrankung in der Muskulatur und in den Ansätzen der Sehnen.

Bis zu zwei Prozent der Bundesbürger leiden an Fibromyalgie, vor allem Frauen. Denn diese sind neunmal häufiger von dieser Erkrankung betroffen als Männer. Der Fasermuskelschmerz kann in jedem Lebensalter auftreten, sowohl bei Kindern als auch bei Senioren.

 

Die Ursachen der Fibromyalgie sind bislang nicht geklärt. Da eine familiäre Häufung zu beobachten ist, wird eine genetische Veranlagung für die Erkrankung vermutet. In einigen Fällen tritt diese nach entzündlich-rheumatischen Krankheiten, Autoimmunerkrankungen und viralen Infekten auf.

Auch bösartige Tumorerkrankungen, neurologische Krankheiten wie beispielsweise Morbus Parkinson und Unfälle können die Auslöser sein. Sind derartige Ursachen der Fibromyalgie bekannt, wird diese als sekundäres Fibromyalgie-Syndrom eingestuft. Doch in den meisten Fällen ist die konkrete Ursache der Fibromyalgie nicht bekannt. Dann spricht der Mediziner von einem primären Fibromyalgie-Syndrom ohne bekannten Auslöser.

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